Steve Jobs erhält posthum Grammy Trustee Award
Bei der Grammy-Verleihung 2012 wurde Steve Jobs posthum besondere Ehre zuteil. Wegen seines Verdienstes in der Musikindustrie erhielt der Apple-Gründer wenige Monate nach seinem Krebstod den Grammy Trustee Award. Sein langjähriger Mitarbeiter Eddy Cue nahm den Preis stellvertretend für die Familie von Steve Jobs entgegen.
Die Entwicklung von Soft- und Hardware wie dem iPod und iTunes habe die Musikindustrie revolutioniert und auf ein neues Level gehoben, heißt es in der Begründung des Komitees, das die Grammys verteilt.
Vor Jahren wunderten sich viele, dass Apple einen Musikplayer wie den iPod auf den Markt warf. Eddy Cue formulierte in seiner Dankesrede eine kurze, aber einfache Begründung dafür. Steve Jobs habe damals gesagt, dass er und seine Mitarbeiter Musik lieben würden und es sei immer gut, etwas zu tun, das man liebe.
Cue machte deutlich, dass seinem “langjährigen und sehr engen Freund” der Grammy Award sehr viel bedeutet hätte und auch die Familie von Steve Jobs würde sich freuen, dass die Arbeit ihres verstorbenen Verwandten in der Musikindustrie so anerkannt sei. Der Apple-Gründer habe immer vor gehabt, durch innovative Wege Musik jedem Menschen auf dem Planeten bereit zugänglich zu machen. Bob Dylan und die Beatles hätten Jobs zu dem gemacht, was er gewesen sei, sagte Cue.
Der Grammy Trustee Award ist nicht der erste Grammy, den die Firma Apple entgegen nehmen durfte. Schon 2002 erhielt Cupertino diese höchste Auszeichnung in der Musikbranche. Damals würdigte das Komitee Apples Arbeit im Bereich Software für Musikstudios.















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