Praktisch – Lesenswerte Artikel merken mit Read-it-later-Dienst
Das Internet ist ein Netzwerk mit schier unendlich vielen Verknüpfungen, die nicht selten vom eigentlich gesuchten Inhalt ablenken. Read-it-later-Dienste helfen, dabei den Überblick zu bewahren. Die bekanntesten Dienste dieser Art sind Instapaper und das programmatisch betitelte Read it later. Was diese tun, ist eigentlich nicht viel mehr als das, was aktuelle Webbrowser als Lesezeichen ablegen können – mit zwei entscheidenden Unterschieden: Die Read-it-later-Dienste speichern Webseiten erstens in zum Lesen optimierter Form ab, und das zweitens online und damit von überall zugänglich.
Anmeldung und Einrichtung der Dienste sind schnell erledigt. Ein Anwendungsbeispiel: Morgens vor der Arbeit stöbern Sie durch das Internet, womöglich bereits vorab gefiltert mithilfe eines Feedreaders, und stoßen dabei auf mehr spannende Artikel, als Sie Zeit zum Lesen haben. Also fügen Sie zum Beispiel den neusten Artikel zum kommenden iPhone 4S Ihrem Instapaper- oder Read-it-Later-Profil hinzu und können diesen später im Büro lesen, denn über die Webseite des Dienstes ist Ihr Profil überall erreichbar. Dank passender iPhone- und iPad-Apps können Sie die vorgemerkten Artikel auch unterwegs in der Bahn lesen.
Zudem formatieren Read-it-later-Dienste die gespeicherten Artikel nach Ihren Vorgaben neu. So lassen sich Schriftart, -größe und Laufweite nach Wunsch gestalten, während nebensächliche Inhalte aus dem Artikel entfernt werden. Das betrifft sowohl störende Werbebanner als auch etwaige artikelfremde Texte am Rande.
Die entsprechenden Apps für iPhone und iPad bieten zudem neben dem Online-Abruf der Artikel auch die Möglichkeit, Artikel auf dem Gerät zu speichern. Das schont unterwegs den Akku ein wenig und macht Sie unabhängig von der Verbindungsqualität. Wie es sich inzwischen gehört, setzen auch Read-it-later-Dienste auf soziale Features und ermöglichen beispielsweise das Empfehlen der neusten Gerüchte zum iPhone 5 an Freunde. Read-it-later-Dienste sind zumeist gratis, die zugehörigen Apps für iPhone und iPad dagegen kostenpflichtig, im Falle von Read it later beispielsweise aber auch als Free-Version erhältlich.
















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