Neue MacBook Pro-Generation ohne 17 Zoll-Modell?
Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis neue MacBook Pro-Modelle erscheinen. Was genau Apple dabei plant ist unklar, allerdings ist nicht unwahrscheinlich, dass die großen 17 Zoll-Varianten eingestampft werden. Mit den am heutigen Montag erschienen ersten Vertretern von Intels Ivy-Bridge-Prozessoren steht eine zentrale Komponente bereit, die seit jeher als sicherer Kandidat für kommende MacBook Pros gehandelt wurde. Was Apple davon abgesehen noch alles an Änderungen gegenüber den bisherigen Geräten vornehmen wird, ist wie üblich nicht bekannt und kann nur spekuliert werden.
Als fast schon ähnlich wahrscheinlich wie die Verwendung von Ivy-Bridge-Chips könnte der Wegfall des bisher großformatigsten MacBook Pros angesehen werden. Der für KGI Securities tätige Analyst Ming-Chi Kuo sieht die Anzeichen jedenfalls klar zu Ungunsten des unhandlichsten Mobilgerätes in Apples Produktpalette stehen. Ein Blick auf seine Absatzschätzungen zum abgelaufenen Quartal machen klar, dass diese Meinung nicht von ungefähr kommt: Nicht einmal zwei Prozent der auf rund 3,1 Millionen Geräte geschätzten MacBook-Verkäufe gehen auf die Kappe des großen 17 Zoll-MacBook Pros.
In einem immer weiter auf flache und mobile Designs setzenden Produktkatalog wie Apples ist der größte Vertreter der MacBook Pro-Familie ohnehin ein Außenseiter. Doch auch ein Blick auf die weiteren Verkaufszahlen zeigt, dass nicht nur Apple, sondern auch die Kunden auf handliche Geräte setzen: Spitzenreiter ist nach Ming-Chi Kuos Schätzungen das 13-Zoll-MacBook Pro mit rund 1,5 verkauften Einheiten vor den beiden MacBook Air-Varianten mit 11 und 13 Zoll Bildschirmdurchmesser. Das MacBook Pro mit 15 Zoll käme demzufolge noch auf eine halbe Million verkaufter Geräte, bevor der 17-Zöller das Ganze weit abgeschlagen mit kaum 50.000 abgesetzten Einheiten abschließt.



































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