Mac-Virus Flashback weiter in Umlauf – 600.000 infizierte Macs
Bereits seit einiger Zeit geht der Mac-Virus Flashback um und Gegenmaßnahmen wechseln sich mit neuen Versionen des Trojaners ab. Nun reichte Apple endlich ein entsprechendes Java-Update nach. Das Schließen des Schlupflochs war auch nötig. Denn als der Mac-Virus Flashback bereits vor mehreren Wochen auf dem AppleRadar auftauchte, war das eigentliche Java-Schlupfloch, durch das die Malware Systeme infizierte, eigentlich bereits gestopft.
Die damalige Virus-Version Flashback.G wurde indes längst von Flashback.K abgelöst. Die neue Variante des Trojaners nutzt abermals eine Sicherheitslücke in Java um Macs zu infizieren und installiert sich selbst auch ohne die ansonsten nötige Passwort-Bestätigung durch den Nutzer. Am Abend des 03. Aprils lieferte Apple schließlich endlich ein Java-Update nach, in dessen Beschreibung der Trojaner zwar unerwähnt blieb. Dass Flashback.K jedoch der Grund für das Update war, davon kann ausgegangen werden.
Und das aus gutem Grund: Den Sicherheitsprofis von Dr. Web zufolge sollen bereits mehr als 600.000 Macs mit einer der diversen Versionen des Trojaners infiziert. Mehr als die Hälfte der betroffenen Computer sollen dabei in den USA stehen, während in Deutschland nur 2.000 Geräte infiziert sein sollen. Die Installation des Software-Updates für Java wird dringend empfohlen und kann wahlweise über die automatische Softwareaktualisierung Ihres Macs oder über Apples Support-Seite für OS X Lion und OS X Snow Leopard vorgenommen werden. Wenn Sie sicherheitshalber überprüfen wollen, ob sich ein Flashback-Trojaner auf Ihrem Mac versteckt hält, können Sie das mithilfe der Anleitung von F-Secure tun.



































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