Apple-Patent – MacBook Pro mit Brennstoffzellen-Akkus?
Apple scheint eine neue Möglichkeit zu entwickeln, seine mobilen Geräte wie zum Beispiel das MacBook Pro mit Brennstoffzellen-Akkus antreiben zu lassen. In den USA hat der Konzern aus Cupertino wohl schon länger ein Patent beantragt, das genau solch ein System beschreibt. Laut Apple sollen mit dieser neuartigen Version eines Akkus das MacBook Pro Tage oder gar Wochen laufen können.
Apple denkt Meldungen zufolge derzeit über Lösungen nach, diese Wasserstoffzellen sowohl kostengünstig, als auch klein herstellen zu können. Dabei sei dem Apfelkonzern aber schon klar, dass auch mit dieser neuartigen Form der Stromerzeugung auf einen herkömmlichen Akku nicht verzichtet werden könne. Sie sollen dann den notwendigen Ladestrom etwa bei einem MacBook Pro erzeugen. Der Vorteil sei aber, dass diese Akkus in Kombination mit Brennstoffzellen-Akkus viel kleiner als die herkömmlichen ausfallen könnten.
In der Patentschrift hat Apple nicht die eigenen wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund gestellt, sondern das Umweltproblem thematisiert. Für die USA sei es wichtig, sich von der Abhängigkeit der fossilen Brennstoffe zu lösen. Diese würden nicht nur aus eher instabilen Staaten stammen, sondern die Offshore-Bohrungen würden darüber hinaus die Küstenlandschaften verseuchen. Dass Apple diese Motivation in dem Patentantrag ausformuliert, ist ungewöhnliches Verhalten eines Antragstellers.
Mit vollem Namen lautet der Patentantrag übrigens “Fuel Cell System to Power a Portable Computing Device”. Eingereicht hat Apple ihn schon im August 2010, aber erst jetzt wird darüber berichtet, dass der Apfelkonzern eine neuartige Form sucht, seine Geräte wie das MacBook Pro anzutreiben.
















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