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Der anhaltende Run auf so genannte Spaß-Applikationen hat sicherlich Vor- und Nachteile: Einerseits beweisen Mini-Projekte wie iFart, dass man mit einer simplen, in wenigen Stunden umgesetzten Idee selbst angesichts großer Konkurrenz zu einem Hit avancieren kann. Andererseits bekommt der App Store auch einen leicht unseriösen Touch, wenn Furzsounds in den vorderen Rängen der Charts rangieren. Was also tun? Apple selber hält sich in der Diskussion bislang zurück und konzentriert sich unter anderem drauf, einzelne Apps mit Erotikinhalten aus dem Store zu verbannen.
Beispielvideo der Nonsens-App “Pull my Finger”:
Derweil versuchen immer mehr App-Entwickler ihr Portfolio zu professionalisieren: Weniger Nonsense-Applikationen, dafür mehr fundierte Software mit klarem Usecase.
Der US-Entwickler Frog Design veröffentlicht mit Temptd eine App für Nikotin- und Glücksspielssüchtige. Dabei werden diese mit anderen Leidensgenossen vernetzt, so dass eine Art „virtueller Gruppenzwang“ entsteht, der zuweilen heilsam sein kann. Genau so „ernst“ meint es die neue Riege der „Augmented Reality“-Apps: Nicht mehr und nicht weniger als die nächste Generation der lokalen Suche soll auf diesem Wege in den App Store gebracht werden. Wir sind gespannt!
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