Wie verschlüssele ich mein iPhone-Back-up?

11. Mai 2011 - 16:45 - Kommentieren

Datensicherheit ist im Zusammenhang mit dem iPhone ein aktuell viel diskutiertes Thema. Damit das Back-up Ihres iPhones nicht ungeschützt auf Ihrem Computer abgelegt wird, können Sie es verschlüsseln. Dies schließt die im Rahmen der sogenannten „Locationsgate“-Affäre bekannt gewordenen Positionsdaten von Funkmasten und WLAN-Netzwerken mit ein, die auf dem iPhone gespeichert werden. Diese werden, wenn Sie nicht Ihr gesamtes iPhone-Back-up verschlüsseln, ungesichert auf Ihrer Festplatte abgelegt.

Doch iTunes speichert bei den automatisch bei jeder Synchronisierung angefertigten Back-ups natürlich nicht nur die berüchtigt gewordenen Ortungsdaten, sondern erstellt ein vollständiges Abbild des iPhones auf Ihrer Festplatte. So können Sie im Falle eines Datenverlusts Ihr iPhone mithilfe des Back-ups wiederherstellen oder auch beim Kauf des kommenden iPhone 5 sämtliche Daten und Apps direkt auf das neue Gerät übertragen.

Um Ihr Back-up in verschlüsselter und damit vor unbefugten Zugriffen besser geschützter Form anzulegen, bietet Ihnen iTunes eine entsprechende Funktion an. Schließen Sie dazu wie gewohnt Ihr iPhone an den Computer an und klicken dann in der Seitenleiste von iTunes unter „Geräte“ auf das nun erscheinende Symbol Ihres iPhones. Im Reiter „Übersicht“ finden Sie ganz unten die Option „iPhone-Backup verschlüsseln“, die Sie nun aktivieren. Bei der nächsten Synchronisierung wird iTunes das Back-up in gesicherter Form anlegen.

Mit der kommenden Firmware-Version iOS 5 müssen Sie zumindest die eingangs erwähnten, sensiblen Ortungsdaten nicht mehr selbst verschlüsseln. Geht es Ihnen nur um den Schutz dieser Daten, benötigen Sie ab iOS 5 kein vollständig verschlüsseltes Back-up mehr, da die künftige Firmware-Version von iPhone 5 und Co. den sogenannten Location Cache nicht mehr im Rahmen von Back-ups auf der Festplatte speichern wird.


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