Retina-Pflicht – Nur noch hochauflösende Screenshots im App Store
Vorbei sind die Zeiten des Hochskalierens: Ab sofort verlangt jede Aktualisierung und jeder Neu-Upload von iPhone- und iPod touch-Apps die dazugehörigen Screenshots in Retina-Auflösung. Die Einführung der hochauflösenden, so genannten Retina-Displays für iPhone 4 und das entsprechende iPod touch-Gegenstück liegt inzwischen mehr als anderthalb Jahre zurück. Bislang ließ Apple Screenshots in der Auflösung der Vorgänger-Geräte zu, die auf dem iPhone 4, dem iPod touch der vierten Generation und nun auch dem iPhone 4S einfach hochskaliert wurden.
Logischerweise wurde die in beide Richtungen verdoppelte Pixelzahl des Retina-Displays damit nicht ausgenutzt, so dass die eigentlich besser ausgerüsteten neuen Geräte lediglich eine Optik auf dem Niveau des inzwischen zweieinhalb Jahre alten iPhone 3GS zeigten. Das hat nun ein Ende, denn in Apples Entwickler-Tool iTunes Connect wird mit sofortiger Wirkung bei jedem Eingriff des Entwicklers in eine App auch der Neu-Upload der Screenshots verlangt, sofern diese nur in der alten Auflösung der Prä-Retina-Zeit vorliegen. Sprich: Wer etwa im App Store hochladen will, sei es eine neue iPhone-App oder auch nur ein noch so winziges Update, muss dabei Screenshots mit einer Auflösung von 960 mal 640 Pixeln mitliefern.
Damit verabschiedet sich Apple bei seinen 3,5-Zoll-Geräten in Richtung Retina-Display, noch während das iPhone 3GS, der letzte Vertreter ohne einen solchen hochauflösenden Bildschirm, angeboten wird. Ob Apple damit grundsätzlich die endgültige Landung im Retina-Zeitalter für die iOS-Geräte vorbereitet, wird sich mit dem iPad 3 zeigen.
















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