Dock Connector adé? Patent für iOS-MagSafe-Anschlüsse entdeckt

26. Januar 2012 - 17:55 - Kommentieren

Zukünftige iPhones, iPads und womöglich sogar iPods könnten sich vom charakteristischen Dock Connector trennen: Ein gerade entdecktes Apples-Patent beschreibt programmierbare Magnetstecker. Diese wären sozusagen die iOS-Entsprechung für die MagSafe-Anschlüsse bei der MacBook-Familie. Der Grund für diese Pläne dürfte allerdings ein anderer sein als bei den MacBooks, sind iPhone, iPad und Co. doch zu klein und leicht, um beim Stolpern über das Kabel versehentlich mitgerissen zu werden – anderenfalls müsste der Magnetanschluss äußerst schwach ausfallen.

Das mit dem im vergangenen Juli eigereichte Patentantrag angestrebte Ziel dürfte zwar ebenfalls etwas mit der Sicherheit der angeschlossenen Geräte zu tun haben. Jedoch sollen sie damit nicht vor dem Herunterfallen beschützt werden, sondern durch Datenübertragung mit Hilfe von Magnet-Schnittstellen zur Abdichtung von iPhone, iPad und Co. gegenüber etwaigem Eintritt von Flüssigkeit beitragen. Ein solcher magnetischer Anschluss ohne offene Kontakte könnte in Zukunft nicht nur den Dock Connector an der Unterkante des iPhones oder iPads ersetzen, sondern auch beim Klinkeneinganz für Kophörer genutzt werden.

Ob und wann Apple tatsächlich Magsafe-artige Anschlüsse in seinen iOS-Geräten und iPods verbauen wird, muss sich ebenso zeigen, wie deren letztendliche Form. Schließlich wäre auch durchaus denkbar, dass der Dock Connector seine Form und seinen Namen behält, aber eben magnetisch sein wird.


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