Hoher Datenverbrauch beim iPhone 4S – Siri unter Verdacht
Eigentlich sollte man meinen, dass sich das technische Angebot vom iPhone 4S zu dem seines Vorgängers nicht groß unterscheidet. Und trotzdem scheinen die Nutzer das Smartphone so stark zu nutzen, dass der Datenverbrauch immer weiter in die Höhe schnellt. Eine Studie des US-Konzerns Arieso ergab, dass die Menschen immer häufiger ihre Smartphones für den Datentransfer nutzen. Alleine das iPhone 4S verbrauche doppelt so viele Bits wie sein Vorgänger iPhone 4. Dieses Smartphone war 2010 noch das Gerät mit dem meisten Datenverbrauch.
Im Vergleich zum iPhone 3G hat sich die Zahl sogar verdreifacht. Dabei gäbe es laut Arieso aber bestimmte Nutzer, die für den größten Teil davon verantwortlich seien. Nur ein Prozent der Nutzer würde die Hälfte der Daten verbrauchen. Außerdem stellte der US-Konzern noch Vermutungen auf, welche Programme für diesen drastischen Anstieg verantwortlich sein könnten. Vor allem die Spracherkennung Siri wird dafür verantwortlich gemacht. Das neue Feature des iPhone 4S zieht wohl unheimlich viele Bits auf sich. Die Website Ars Technica hat aber eine andere Meinung. Dort war vor kurzem zu lesen, dass Siri selbst bei häufiger Nutzung nur einen Verbrauch von 22 Megabyte pro Monat habe. Deswegen ist es wahrscheinlicher, dass die neuen Apple-Dienste iCloud und iTunes Match für den Anstieg verantwortlich sind.
Allerdings sorgt nicht nur das iPhone 4S für viel Stau im Datenverkehr, auch alle anderen Geräte, die iOS nutzen, luden viele Musikstücke herunter oder nutzten andere Dienste.


































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