Papermaster raus – Chef der iPhone Hardware-Abteilung muss gehen
Apple hat Mark Papermaster vor die Tür gesetzt. Papermaster hat die Hardware-Abteilung vom iPhone 4 geleitet und trägt damit zumindest einen gewissen Anteil am Image-Desaster (“Antennagate”) des iPhone 4. Wie groß dieser Anteil ist, lässt sich allerdings nur schwer sagen. Denn sowohl das problematische Design des iPhone 4, als auch die Entscheidung, trotz der möglichen Probleme beim Antennenempfang, das Design beizuhalten, stammen wohl nicht von Papermaster. Dennoch befanden sich die Probleme des iPhone 4 in seinem Verantwortungsbereich.
Dazu gehört auch die massive Verspätung des weißen iPhone 4. Seit Apple vor einigen Wochen einen Verkaufsstart in Aussicht stellt, ist wenig passiert. Bis jetzt kann immer noch nur das schwarze iPhone 4 bestellt werden. Auch wenn die Verkaufszahlen des neuen Smartphones geradezu traumhaft ausfallen, sind ein paar Kratzer im Image von Apple entstanden, für die nun jemand geradestehen musste.
Das amerikanische Wall Street Journal will dagegen erfahren haben, dass Papermaster schlichtweg nicht zu Apple passte. Laut dem WSJ gehöre es zu Apples Unternehmenskultur, dass die Führungspersonen in ihrem Verantwortungsbereich die Probleme selber angehen, anstatt nur zu delegieren. Dazu habe er bereits vor einigen Monaten das Vertrauen von Steve Jobs verloren und nahm an wichtigen Entscheidungen nicht mehr teil. Dieses Vertrauen ist jedoch bei Apple in einer solch hohen Position überlebensnotwendig. Von Apple gab es zu dieser Entscheidung keine Stellungnahme.


































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