iPhone-4-Sammelklage – “Antennagate” endet mit Vergleich
Die als “Antennagate” bekannte Sammelklage von iPhone 4-Usern ist nun endgültig Geschichte. Insgesamt waren es 18 Klagen, die Apple zum Vorwurf machten, ihre Kunden nicht korrekt über die Empfangsleistung des iPhone 4 informiert zu haben. Nun wurde die Anklage beigelegt. Aber so richtig als Gewinner dürfen sich die Kläger nun nicht fühlen. Denn “Antennagate” brachte ihnen nicht viel ein. Sobald sich iPhone-User in Gebieten bewegen, in denen der Mobilfunkempfang eh nicht so gut ist, kann es ärgerlich werden. Denn wenn sie dann noch ihr iPhone 4 ganz normal halten, kann es passieren, dass der Empfang weg ist.
Apple schwieg über diese Probleme beim Verkaufsstart des iPhone 4. Die Beschwerden häuften sich aber, der Begriff “Antennagate” war geboren. Als der öffentliche Druck zu hoch wurde entschied sich Apple, kostenlos Bumper an alle betroffenen Kunden auszuhändigen. Damit sollte der Empfang des iPhone 4 verbessert werden. Aber so richtig zugeben wollte Apple nicht, dass dies ein Problem seines Smartphones sei. Auf einer Pressekonferenz ließen die Apple-Verantwortlichen verlauten, dass dies eher auf alle Smartphones zutreffen würde.

Nachdem Antennagate dann vor Gericht kam und jetzt als Anklage beigelegt wurde, haben betroffene Kunden nun die Wahl: Sie dürfen sich entweder für eben diesen Bumper entscheiden oder bekommen 15 Euro Guthaben von Apple zu gesprochen. Ein ziemlich schwacher Trost der nichts mit den spektakulären Summen anderer Prozesse gegen Großkonzerne zu tun hat. Und wenn die Nutzer nicht innerhalb der nächsten 120 Tage ihre Ansprüche geltend machen, verfallen sie sogar. Als wirkliche Gewinner von “Antennagate” können sich wohl nur die Anwälte fühlen.


































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