Kurios – US-Stadt finanziert 1.400 iPads mit Microsoft-Geldern
Doppelter Verlust: Nicht nur musste Microsoft wegen überhöhter Softwarepreise Millionen an den US-Bundesstaat Wisconsin zahlen – von diesem Geld werden nun ausgerechnet iPads angeschafft. In Folge einer Sammelklage wegen Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht durch unverhältnismäßig hohe Software-Preise aus dem Jahre 2009 verpflichtete sich das Unternehmen aus Redmond in einem außergerichtlichen Vergleich zu einer Zahlung von insgesamt 80 Millionen US-Dollar.
Laut einem Bericht des Wisconsin State Journals stehen der Hauptstadt des Bundesstaates 3,4 Millionen US-Dollar aus dem Microsoft-Topf zu, von denen 2,1 Millionen den örtlichen Schulen zur Verfügung gestellt werden sollen. Insgesamt 1.400 iPads sollen davon angeschafft werden, die ersten 600 bereits zum März, die verbliebenen 800 bis zum Herbst diesen Jahres. Die Tablets sollen vorwiegend von den Schülern genutzt werden, aber auch Lehrer erhalten an einigen Schulen iPads zur Organisation des Unterrichts.
Zwar investierten die Schulen die verbliebenen Gelder durchaus auch in Computer, Notebooks oder anderweitige technische Geräte wie Smartboard oder Projektoren. Trotzdem hat Microsoft neben einem Minus von 80 Millionen US-Dollar zumindest von den Schulen aus Wisconsin nicht allzu viele Kunden für Geräte auf Basis des im späteren verlauf dieses Jahres erwarteten Windows 8 zu erwarten. Apple hingegen kommt die iPad-Großbestellung von Wisconsins Schulen so kurz nach der Vorstellung seiner Bildungsinitiative mit iBooks und iTunes U natürlich äußerst gelegen.















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