iPad-Verkaufszahlen nach oben korrigiert – 6,2 Mio. erwartet
Der amerikanische Analyst Gene Munster musste erneut zugeben, dass er das Marktpotenzial des iPads unterschätzt hat. Nun rechnet er mit 6,2 Millionen verkauften Einheiten bis zum Jahresende. Als das iPad Anfang diesen Jahres offiziell vorgestellt wurde, schätzte Munster die Verkaufszahlen im Jahr 2010 noch auf drei bis vier Millionen. Die tatsächlichen Verkaufszahlen der ersten zwei Monate haben ihn nun zum Umdenken gezwungen: bisher gingen über zwei Millionen iPads über den Ladentisch und treiben den Apple-Aktienkurs in die Höhe, so dass die Firma aus Cupertino inzwischen einen höheren Unternehmenswert hat als Microsoft.
Es war nicht die erste Fehleinschätzung des iPads, zu der sich Munster bekennen musste: Ende letzten Jahres, einige Wochen vor der Präsentation des iPads, prophezeite er dem Apple-Tablet etwa anderthalb Millionen verkaufte Einheiten im Jahr 2010. Damals lag der Apple-Aktienkurs übrigens noch bei knapp 140 Euro – seitdem ist der Preis für Apple-Papiere um über 50% gestiegen.
Munster hat vor kurzem bereits eine Untersuchung veröffentlicht, aus der hervor ging, dass das iPad in fast drei Vierteln aller amerikanischen Apple Stores vergriffen ist (wir berichteten). Nun ist auch in den anderen Ländern, wo das iPad bereits veröffentlicht wurde, die Nachfrage riesig und die verfügbaren Vorräte gehen zuneige. Dass Munster sich also zum dritten Mal eingestehen muss, dass er das iPad in Sachen Verkaufszahlen unterschätzt hat, ist eher unwahrscheinlich. Wenn die iPad-Nachfrage weiter so anhält und Apple mit der Produktion hinterher kommt, dürfte der Apple-Aktienkurs noch weiter steigen.















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