2012er iMac doch später? Intels Ivy Bridge kommt erst im Juni
Wer schon ungeduldig auf den 2012er iMac wartet und ihn in den nächsten Wochen erwartet hat, muss sich nun auf eine schlechte Nachricht gefasst machen. Denn wie Intel jetzt ankündigte, verschiebt sich die Fertigstellung der Ivy Bridge-Prozessoren um mehrere Wochen. Das vermeldet die Website 9to5mac. Der Technik-Blog zitiert dabei den Vizepräsidenten von Intel, Sean Maloney. Er ist gleichzeitig der Aufsichtsratsvorsitzende von Intel in China.
Die “Financial Times” befragte Maloney zu Intels Vorhaben auf dem riesigen Markt China. Dabei lenkte der Redakteur das Thema wohl auch auf die Ivy Bridge-Chips. Es kam heraus, dass die neuen Prozessoren, die Apple für den 2012er iMac nutzen möchte, wohl erst acht oder zehn Wochen später als der angedachte Termin fertig sein werden. Zunächst ließ Intel verlauten, dass die Chips im April einsatzbereit wären. Doch das Unternehmen musste nun zurückrudern.
Den genauen Grund dafür nannte Sean Maloney allerdings nicht. “Ich denke, es wird Juni werden”, so der Vizepräsident von Intel kurz und knapp. Nach einigem Hin- und Her hieß es, dass die Verzögerung nur die Dual Core-Prozessoren betreffen würde. Diese würden aber in den meisten Apple-Geräten wie dem 2012er iMac nicht verbaut werden. Aber wie sich jetzt herausstellte, scheint es doch mehr Chips zu betreffen, als Branchenexperten zunächst annahmen.
Die oft stark spekulative DigiTimes berichtete sogar, dass es noch später werden könnte. Von Juli als neuem Termin war da die Rede. Diese Verzögerung bedeutet gleichzeitig, dass auch Apple die Veröffentlichung des 2012er iMac verschieben muss. Es wird wohl frühestens der Juni sein.


































» Kommentieren
Sie müssen eingeloggt sein, um kommentieren zu können.