Luftig: Uhr funktioniert mit Windenergie
Für Uhren gibt es bekanntermaßen unterschiedliche Antriebskonzepte. Windenergie gehörte bislang nicht dazu. Doch was nicht ist, kann ja noch werden, dachte sich Designer Julien Moise und machte sich an die Umsetzung. Das Ergebnis ist Eole, eine konzeptionelle Uhr, die tatsächlich von Windenergie angetrieben wird.
Um das Display der Uhr herum ist eine kleine Turbine angebracht und es bleibt so lange schwarz, bis die nötige Windenergie aufgebracht wird. Will heißen, wenn nicht gerade stürmische Verhältnisse vorherrschen, bedarf es ein wenig eigener Puste, um die Zeit von dem sonst sehr elegant erscheinenden Chronografen abzulesen. Das dürfte auch häufiger der Fall sein, denn insbesondere innerhalb des Büros oder der Wohnung ist es im Regelfall eher schlecht um die notwendige natürliche Windenergie bestellt, und es wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, bei Sturm aus dem Haus zu laufen, um die Uhrzeit abzulesen.
Dieses Windenergie-betriebene Gadget bleibt so das, was es nun mal ist: ein Gadget. Dafür ist Eole aber garantiert ein Hingucker auf der Party, wenn der Besitzer nach der Uhrzeit gefragt wird, und bietet mit Sicherheit ausreichend Gesprächsstoff fernab des üblichen Small Talks über das Wetter. Zumindest dann, wenn die Studie jemals in die Produktion gehen sollte. So abwegig ist das aber gar nicht, denn Windenergie ist spätestens seit der aktuellen Atomausstiegs-Debatte in aller Munde.















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