Kripo 2.0 – Interpol setzt auf Facebook
Verbrecher sind auch nur Menschen und haben dementsprechend mit wachsender Wahrscheinlichkeit ein Profil in einem sozialen Netzwerk wie Facebook. Davon geht zumindest Interpol aus. Die internationale Polizei hat die Verbecherjagd auf Facebook für sich entdeckt. Auf der Homepage von Interpol werden Sie in einem Aufruf dazu aufgefordert, beim Auffinden von gesuchten Personen zu helfen. Interpol setzt dabei verstärkt auf soziale Netzwerke, um Informationen schneller verbreiten zu können und die gesuchten Personen ausfindig zu machen. Zwar wird wohl kein Krimineller so naiv sein und ein Facebook-Profil mit seinem eigenen Namen pflegen, aber der ein oder andere hat sich möglicherweise eine falsche Online-Identität zugelegt.
Unter dem Namen Infra-Red läuft die Suchaktion mittels Sozialer Netzwerke im Internet, mit deren Hilfe bisher 107 von ungefähr 500 gesuchten Personen inhaftiert werden konnten. Laut Aussage von Interpol handelt es sich dabei um keine Kleinverbrecher, sondern allesamt um Menschen mit großer krimineller Energie.
Das Konzept, über Facebook und Co die Suche zu erweitern, scheint bisher also aufzugehen. Prominentestes Beispiel ist der Fall des ehemaligen kolumbianischen Top-Models Angie Sanclemente Valencia, die wegen Drogen-Schmuggels in Argentinien verhaftet wurde. Angeblich soll die schöne Frau sogar der Kopf eines ganzen Schmugglerrings gewesen sein. Wer sicher gehen will, dass sich kein gesuchter Krimineller in die Facebook-Freundesliste eingeschlichen hat, sollte einen Blick auf die Interpol-Liste der gesuchten Personen machen.




































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