Wie sicher sind Macs? Kaspersky laut Apple 10 Jahre hinter Microsoft
Die Zeiten, in denen Mac-User bedenkenlos ohne Virenschutz surfen konnten, sind vorbei. Und laut dem Chef der Sicherheitsexperten von Kaspersky könnte Apple und seinen Kunden eine ungemütliche Zukunft bevorstehen. Die letzten Monate haben nicht zuletzt durch den Mac-Trojaner Flashback gezeigt, dass die bequeme Malware-Sorglosigkeit von einst wohl der Vergangenheit angehören dürfte. Nicht nur für die Kunden werden Macs offenbar immer attraktiver, denn mit zunehmender Popularität und Verbreitung von OS X haben es auch Hacker und Programmierer von Schad-Software immer häufiger auf Apple-Systeme abgesehen.
Im Kontrast zu Apples Bemühungen um innovative und fortschrittliche Produkte steht die Sicherheit von OS X eher rückständig dar. So zumindest urteilte Eugene Kaspersky, der Chef von Sicherheits-Software-Entwickler Kaspersky Lab. Wie er laut einem aktuellen Forbes-Bericht auf der am heutigen Tag in London zu Ende gegangenen Info Security-Messe verkündete, steht Apple seiner Meinung nach in Sachen Sicherheit zehn Jahre hinter Microsoft zurück.
Den OS X-Usern und Apple steht damit eine unbequeme Zukunft mit denselben Problemen bevor, die Microsoft vor rund zehn Jahren mit Windows hatte. Es müsse und werde mehr Sicherheitsprüfungen und dementsprechend höhere Investitionen in diesem Bereich geben, was durch häufigere Updates und die wachsende Notwendigkeit von Virenschutz auch zu Lasten der Kunden gehen wird.



































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