Greenpeace-Ranking ignoriert Apple und Facebook
Seit fünf Jahren stellt die Greenpeace das Cool IT Leaderboard auf, und lobt damit Firmen und Unternehmen, die sich beim Thema Klimaschutz stark machen. Beim aktuellen Ranking fehlen allerdings Apple und Facebook. Greenpeace zeigt damit beiden Konzernen klar die rote Karte. Dagegen wird der größte Konkurrent beider Firmen, der Suchmaschinen-Gigant Google, ausdrücklich gelobt. Google steht auf Platz 1 des Cool IT Leaderboard.
Mit dieser Rangliste will Greenpeace die IT-Branche darauf aufmerksam machen, dass sie nicht nur Produkte herstellen soll, die weltweit Anklang finden und im Alltag schon nicht mehr wegzudenken sind, sondern auch welche, die umweltfreundlich sind.

Zugleich soll auch daran erinnert werden, dass Firmen wie Apple oder Google inzwischen mit dem Betrieb von riesigen Rechenzentren und dem globalen Datenverkehr einen Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen verursachen, der die Größenordnung des internationalen Luftverkehrs erreicht hat. In der aktuellen Rangliste beleuchtet Greenpeace die Umweltaktivitäten von 21 Unternehmen aus der IT-Branche.
Apple und Facebook fehlen allerdings. Die Umweltorganisation scheint von beiden Konzernen wenig zu halten. Der Umstand mag im ersten Augenblick irritieren, war Apple dank energiesparender Geräte und deren energieffizienten Herstellung im letzten Ranking noch auf Platz fünf gelandet. Doch da das iCloud-Datenzentrum in Caroline seinen enormen Strombedarf mit Energie aus Kohle- und Atomkarftwerken decken lässt, gab es nun einen Denkzettel.
Dafür lobt Greenpeace umso mehr Google, denn der Suchmaschinengigant wird ausdrücklich für seine Aktivitäten rund um erneuerbare Energien gelobt. Auf Platz 2 folgt das Unternehmen Cisco. Den dritten Platz im Cool IT Leaderboard von Greenpeace teilen sich Ericsson und Fujitsu. Auf dem fünften Platz folgt dann Vodafone. Weitere Firmen, die sich im Klimaschutz betätigen, sind HP, Microsoft, IBM, Dell oder SAP.


































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