Teure Prozesse – 100 Millionen US-Dollar für Rechtsstreit mit HTC
Apple führt vor diversen Gerichten in verschiedenen Nationen patentrechtliche Prozesse gegen die Konkurrenten seiner iOS-Geräte iPad und iPhone. Allein der Rechtsstreit mit HTC soll bislang 100 Millionen Euro kosten. Bereits seit 2010 treffen sich die Anwälte von Apple mit ihren Kollegen von Konkurrent HTC vor Gericht um Plagiatsvorwürfe zu äußern. Apples Gesamtaufwendungen für den gerichtlichen Krieg gegen Googles Android OS beziehungsweise Geräte auf dessen Basis dürften noch deutlich höher liegen, denn HTC ist nicht der einzige Hersteller, dessen Smartphones und Tablets mit Android laufen.
Dem inzwischen verstorbenen, ehemalige Apple-Chef Steve Jobs war Android ein Dorn im Auge, erschien es ihm doch weitgehend wie ein iOS-Plagiat. Diesen Vorwurf versucht Apple nun also auf der Ebene der Geräte gegenüber deren Hersteller gerichtlich geltend zu machen. Die Erfolge halten sich dabei bislang in Grenzen, zumindest gemessen am betriebenen Aufwand. Schlagzeilen machten dabei vor allem die Streitigkeiten mit dem gleichzeitigen Partner und Konkurrent Samsung. So konnte Apple zwar einen Verkaufsstopp des Galaxy Tab 10.1 aufgrund von dessen Ähnlichkeit zum iPad erwirken. Samsung fand mit einer leicht veränderten Revision des Gerätes jedoch recht schnell einen Weg aus dieser Situation heraus.
In Cupertino scheint man jedoch stur bleiben zu wollen, die Meldungen über patentrechtliche Gerichtsprozesse mit Apples Beteiligung reißen nicht ab. Die nötigen finanziellen Mittel für die anhaltende Prozessflut besitzt Apples allemal. Neben äußerst üppigen Bargeldreserven dürfte das vergangene Weihnachtsquartal dem Unternehmen einen neuen Einnahmerekord beschert und die Kassen so weiter gefüllt haben.



































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