Schlechte Arbeitsbedingungen? – Tim Cook weist neue Vorwürfe zurück
Die New York Times stellt gerade massiv Beteuerungen von Apple infrage, dass sich der Konzern aus Cupertino um die Arbeitsbedingungen seiner Zuliefererfirmen kümmern würde. In einem aktuellen Artikel kommen ehemalige Apple-Manager und Ex-Mitarbeiter des chinesischen Zulieferers Foxconn zu Wort, die sagen, dass der Apfel-Konzern in erster Linie den Profit im Auge habe. Der neue Apple-CEO Tim Cook stellte sich nun den Vorwürfen.
Der Apple-Zulieferer Foxconn geriet schon mehrere Male in die Schlagzeilen, weil die Arbeiter dort unter sehr schlechten Bedingungen ihr Tagwerk verrichten. Mehrere Mitarbeiter begingen Selbstmord aus Verzweiflung. Im letzten Jahr wurde ein Vorfall publik, bei dem drei Angestellte ums Leben kamen. In einem Werk, in dem Foxconn unter anderem das iPad 2 herstellen ließ, kam es zu einer Explosion. Apple beteuerte immer wieder, sich um die Belange der dortigen Arbeiter zu kümmern.
Ein ehemaliger Manager aus Cupertino bestätigte dies, sagte aber gleichzeitig, dass Apple dieses Bestreben nur halbherzig verfolge, weil es sich die guten Beziehungen zu Foxconn nicht verderben wolle. Nur dieser Zulieferer könne die iPhone- und iPad-Produktion nach Apples Bedürfnissen steigern.

Ein ehemaliger Foxconn-Manager dagegen greift Apple direkt an. Der Apfelkonzern habe sich “nie um etwas anderes als die Verbesserung der Produktqualität und niedrigere Preise” gekümmert. Tim Cook nahm nun in einer E-Mail an seine Mitarbeiter Stellung zu den Vorwürfen. “Wir sorgen uns um jeden Arbeiter in unserer weltweiten Produktionskette”, so der CEO. Apple würde die Arbeitsbedingungen kontinuierlich bei seinen Zulieferen verbessern und nehme dabei in der Industrie einzigartige Bemühungen auf sich. Von diesen Weg wolle man sich auch nicht abbringen lassen, führte Cook aus.


































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