Samsungs Super-Bowl-Spot nimmt Apple wieder aufs Korn
Beim Super Bowl, dem Endspiel der US-Football-Meisterschaft, standen sich am 5. Februar die New York Giants und die New England Patriots gegenüber. Am Ende gewannen die Giants. Aber auch in den Werbepausen spielte harter Wettbewerb eine Rolle. In diesem Fall der zweier Großunternehmen: Samsung und Apple. Mit einem Werbeclip machte sich Samsung wieder einmal über die Produkte von Apple und deren Fans lustig und präsentierte sein Galaxy Note. Der Clou dabei: Ein Stift, der angeblich magisches auswirken kann.
Gelangweilt stehen die Apple-Kunden Schlange und schauen genervt auf ihr iPhone. “Whou, whou, what is that?”, fragt plötzlich einer. Ein Besitzer eines Samsung-Handys koordiniert gerade seine Termine mit dem Stift auf dem Screen seines Smartphone. Und schon wissen die Apple-Fans nicht mehr, woran sie eigentlich glauben sollen. Das verrät ihnen dann Justin Hawkins von der Band The Darkness, der in seinem typischen Spandax-Anzug und seiner Gitarre den Hit “I believe in a thing called love” anstimmt. Und schon nimmt das vom Samsung Galaxy Note ausgelöste Straßenfest seinen Gang.
Die Tatsache, dass 30 Werbesekunden während des Super Bowls 3,5 Millionen US Dollar kosteten und der Werbespot 1:30 Minuten lang ist, zeigt, wie wichtig Samsung diese klare Ansage an Apple war. Etwa 10 Millionen Dollar kostete alleine die prestigeträchtige Platzierung während des Football-Spiels, das weltweit 800 Millionen Menschen verfolgten. Und darin sind die Produktionskosten des sehr aufwenigen Clips noch nicht eingerechnet.
Ob sich diese Anti-Apple-Kampagne für Samsung rechnet ist zumindest fragwürdig. Cupertino ist offenbar unbeeindruckt und fühlte sich bisher nicht zu keiner Antwort genötigt.


































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