Plante Steve Jobs ein “echtes” Lossless-Format für digitale Musik?
Mit Apples iTunes Store trug Steve Jobs maßgeblich zur Etablierung digitaler Downloads auf dem Musikmarkt bei. Laut Rock-Legende Neil Young hatte Jobs aber noch weitere Pläne in diesem Bereich. In einem Interview gab Young zu Protokoll, dass der im Oktober des vergangenen Jahres verstorbene, ehemalige Apple-Chef zwar Pionierarbeit für den digitalen Musikmarkt geleistet habe. Privat soll Steve Jobs Musik jedoch nicht etwa in Form von AAC-Dateien auf seinem iPod gehört haben, sondern ganz klassisch von Vinyl-Schallplatten.
In einem Gespräch habe Jobs dem Musik einmal offenbart, er arbeite an einer Möglichkeit, dem enormen Datenverlust der Musik durch die Digitalisierung entgegen zu wirken. Denn laut Young sei die Erhöhung der Bitrate oder bisherige, vermeintlich verlustfreie Lossless-Formate dafür schlicht nicht ausreichend. Tatsächlich erhöhte Apple die Bitrate der auf iTunes erhältlichen Musik auf inzwischen 256 Kilobit pro Sekunde und bietet mit iTunes Match seit neustem auch einen Dienst an, der alte, in niedriger Qualität kodierte Audiodateien bei Verfügbarkeit mit höherwertigen Versionen aus dem iTunes Store ersetzt. Ob Steve Jobs allerdings tatsächlich eine qualitative Revolution von Musik-Downloads im Sinn hatte, wird die Welt vermutlich nicht mehr erfahren.
Jene Revolution, die der Musik durch das Internet und legale wie illegale Downloads beschert wurde, sieht Neil Young überraschend gelassen. Dies sei schlicht das Radio der heutigen Generation, so werde Musik eben verbreitet.



































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