Innovatives Werbekonzept geht auf – iAd ist erfolgreich
Die Werbebranche hat seit jeher mit dem Stempel des notwendigen Übels zu kämpfen. Auf dem iPhone wird Werbung dank iAd nun wieder interessant für die Nutzer, wie eine Studie belegt. Die Ergebnisse der Erhebung dokumentieren, dass das Konzept iAd aufzugehen scheint. Dieses ist im Prinzip relativ einfach: Mit iAd wird die Werbung zu einem Teil der App – und dabei selbst zu einer App innerhalb der Anwendung.
Zunächst stellt sich iAd-Werbung fast wie jedes andere Werbebanner dar. Beim Antippen öffnet sich jedoch nicht der Browser und führt auf eine herkömmliche Werbe-Homepage. Statt dessen startet das Antippen eines iAd-Banners eine interaktive Werbe-App direkt innerhalb der aktuell laufenden Anwendung. Dieses Konzept birgt, richtig genutzt, aufgrund seiner Interaktivität offenbar ein großes Potenzial.
So schafft es iAd allem Anschein nach, beim Nutzer Interesse zu wecken. Denn im Vergleich zu herkömmlicher Bildschirmwerbung auf dem iPhone werden iAds fünfmal so häufig angetippt und damit geöffnet. Zudem konnte die interaktive iAd-Werbung des Autoherstellers Nissan die Nutzer im Durchschnitt ganze 90 Sekunden bei Laune halten. Der Konzern Unilever vermeldet indes, dass 20 Prozent jener Nutzer, die sich die iAd-Werbung der Firma von Innen angesehen haben, die Werbe-App auch weitere Male geöffnet haben.
Bei diesem guten Start von iAd ist davon auszugehen, dass dieses Werbeformat weitere Kunden für sich gewinnen wird. Wir sind jedenfalls gespannt auf weitere interessante und innovative Werbung – so befremdlich das zunächst klingen mag. Nicht weniger interessant wird sein, wie sich der Erfolg von iAd auf Apples Anteil am mobilen Werbemarkt auswirken wird.


































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