Inhalte für iPhone und Co. – Apple will Position von iTunes ausbauen
Musik, Filme und Bücher für die iOS-Geräte werden hauptsächlich über iTunes gekauft und auf das Gerät geladen. Natürlich gibt es aber noch zahlreiche andere Wege, wie man das iPhone oder iPad mit Inhalten füttern kann. Dies könnte sich aber bald ändern. Denn Apple scheinen diese alternativen Wege zu stören und versucht, sie langsam aber sicher zu blockieren. Diesen Anschein macht zumindest Apples Entscheidung, Sony die Belieferung des iPads mit eBooks zu verbieten, die nicht über iTunes gekauft wurden.
Derzeit ist es so, dass ein Kunde, wenn er beispielsweise bei Amazon ein eBook kauft, dieses über eine App auch auf dem iPad lesen kann. Laut Steve Haber, Chef der E-Book-Abteilung bei Sony, wurde eine entsprechende App von Apple abgelehnt, da alle Verkäufe in Zukunft über iTunes gehen sollen. Dies passt zu einem anderen Bericht nach dem Apple plane, kostenlose digitale Zeitungabos als Dreingabe für analoge Abos auf seinen iOS-Geräten zu verbieten.
In beiden Fällen versucht Apple Einnahmen und Inhalte zu kanalisieren. Davon zu sprechen, dass Apple versucht, eine Monopolstellung aufzubauen, ist zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich übertrieben. Was Apple aber versucht, ist mehr Kontrolle und mehr Einnahmen zu generieren. Denn alles, was über iTunes an Umsätzen generiert wird, geht zu 30% an Apple. Außerdem kann Apple so unliebsame Inhalte von seinen Geräten fernhalten. Dies betrifft in erster Linie zu freizügige Darstellungen. Denn das Unternehmen gilt als prüde.
Apple dementierte übrigens die Aussage des Sony-Chefs. Die App wurde nur abgelehnt, weil es keine zusätzliche Option gebe, das eBook über iTunes zu kaufen. Dies würde der Sache zwar einiges an Schärfe nehmen, aber die Tendenz bleibt die Gleiche.



































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