Das kann Apples neues Werbe-Tool iAd
Apple startet mit iAd nun einen eigenen Dienst zur Vermarktung von Werbung auf iOS-Geräten. Als Hersteller des Betriebssystems und Inhaber des Vertriebskanals für Apps hat Apple hier natürlich einige potenzielle Wettbewerbsvorteile gegenüber konkurrierenden Anzeigenvermarktern. Google hat mit AdMob kürzlich eine Firma übernommen, die für die Werbung in einem Großteil der kostenlosen iPhone-Apps verantwortlich ist. Gepaart mit der Erfahrung aus Googles eigenem, ungemein erfolgreichen Werbemodell für Websites schickt der Apple-Konkurrent einiges an Know-How ins Rennen um die Martkführerschaft.
Apple möchte mit iAd einen Markt erschließen, den das Unternehmen aus Cupertino mit dem iPhone in seiner heutigen Bedeutung erst möglich gemacht hat. Das Angebot von iAd ist für potenzielle Kunden attraktiv: Apple verfügt über allerlei Daten, an die Drittanbieter wie Google nicht herankommen. Dieses Wissen kann für iAd genutzt werden, um noch personalisiertere Werbung zu ermöglichen und potenziellen Anzeigenkunden so eine besonders effiziente Vermarktung anzubieten.
Zu den für iAd nutzbaren Informationen gehören zum Beispiel via GPS ermittelte Standortdaten, die Apple nach zwischenzeitiger Freigabe nun nicht mehr an Dritte weitergibt. Apple selbst könnte die Informationen aber für iAd einsetzen, ohne sie anderen zugänglich machen zu müssen, da das Unternehmen die Platzierung der Anzeigen ja selbst übernimmt. Darüber hinaus kennt Apple sämtliche Apps, die ein Nutzer herunter geladen hat, welche nach kurzem Ausprobieren wieder gelöscht wurden, sowie welche Apps wie oft und lang genutzt wurden – kurz gesagt: Apple kennt die Nutzer ziemlich gut und kann dieses Wissen via iAd weiterverkaufen, ohne die Daten selbst weiterzugeben.


































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