Apple: Zulieferer Foxconn erhöht Löhne um bis zu 25 Prozent
Bei der chinesischen Zuliefererfirma Foxconn dürfen sich die 1,2 Millionen Arbeiter demnächst über höhere Löhne freuen. Der Apple-Zulieferer soll laut einer Bekanntgabe vom 18. Februar 16 bis 25 Prozent höhere Gehälter bezahlen. Damit kommen viele Arbeiter nun auf ein Gehalt von 400 US-Dollar pro Monat, wie das Unternehmen bekannt. Der Basislohn liege demnach nun bei 1.800 Yuan (286 US-Dollar). Arbeiter, die bereits Fortbildungen absolviert haben, kommen auf 2.200 Yuan (350 US-Dollar). Außerdem ließ die Unternehmensführung mitteilen, dass die Angestellten in Zukunft weniger Überstunden abzuleisten hätten.
Ob die Ankündigungen von Foxconn auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, steht in den Sternen. Denn schon öfters hatte das Unternehmen Lohnerhöhungen angekündigt, die dann aber nicht erfolgten. Außerdem versprach Foxconn bereits mehrmals, dass die Arbeitsbedigungen für die Angestellten verbessert werden. Auch das blieb bisher aus. In den Produktionshallen herrsche nach wie vor Sprechverbot und Zwölf-Stunden-Schichten gehören zur Tagesordnung. Repressive Aufseher würden ein strenges Regime in den Produktionsstätten führen.

All diese Dinge veröffentlichte kürzlich die New York Times in einem Artikel über die sehr schlechten Arbeitsbedingungen beim Apple-Zulieferer Foxconn. Seitdem sind sowohl der chinesische Produzent, als auch der Konzern aus Cupertino mächtig unter Druck geraten. Frühere Foxconn-Mitarbeiter und ehemalige Manager bei Apple äußerten sich darin, dass der Apfelkonzern mitverantwortlich dafür sei, dass bei dem chinesischen Produzenten unmenschliche Arbeitsbedingungen herrschen würde.Auch vor den teilweise tödlich endenen Arbeitsunfällen bei Foxconn habe Apple bisher die Augen verschlossen.
Apple CEO Tim Cook wies die Vorwürfe zwar zurück, beauftragte dann aber die “Fair Labor Association” (FLA), “spezielle Untersuchungen” bei Foxconn in Shengzhen und Chengdu anzustellen. Die FLA äußerte sich erst sehr positiv über Foxconn. Dann aber sagte deren Chef Auret van Heerden, dass es dort eine Menge Probleme gäbe. Foxconn ist verantwortlich für den Bau von 40 Prozent der weltweit verkauften Unterhaltungselektronik.


































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