Apple kauft Exklusivrechte an Liquidmetal
Apple kocht ja gern sein eigenes Süppchen. Die neuste handverlesene Zutat stellen Liquidmetal-Materialien dar, an denen sich Apple nun weltweite Exklusivrechte sichern konnte. Neben den zahlreichen neuen Patenanträgen, die Apple in den letzten Wochen auf den Weg gebracht hat, möchte man sich in Cupertino nun durch die Exklusivrechte an den Liquidmetal-Legierungen auch in Sachen Material weiter von der Konkurrenz absetzen.
Die Firma Liquidmetal Technologies, an deren Patenten sich Apple die alleinigen Nutzungsrechte sicherte, ist aus einer Forschungsgruppe des California Institute of Technology hervorgegangen. Unter dem Firmennamen werden bereits seit einigen Jahren amorphe Metalllegierungen erforscht und hergestellt, die neben dem Titel Liquidmetal auch unter dem Markennamen Vitreloy laufen.
Das Holz, aus dem in Zukunft nur noch Apple-Produkte geschnitzt werden dürfen, zeichnet sich vor allem durch seine hohe Elastizität und gute Formbarkeit aus, während es gleichzeitig sehr stabil, korrosions- und verschleißresistent ist. Klingt nach einem hervorragenden Material für das kratzanfällige Apple-Logo auf der Rückseite des iPhones. Anbieten würde sich Liquidmetal bzw. Vitreloy aufgrund seiner Eigenschaften vor allem für Geräte-Gehäuse – ob es die Aluminium-Hülle der MacBook-Pro-Reihe ablösen wird? Wo Apple die nun exklusiven Materialien, die bisher unter anderem für Golf- und Baseballschläger genutzt wurden, konkret verwenden möchte, wird sich in Zukunft zeigen. Wir sind jedenfalls gespannt.


































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